DIE AKTIONEN DER LEHRER IM IRAN WERDEN FORTGESETZT

3 KASIM 2004

DIE AKTIONEN DER LEHRER IM IRAN WERDEN FORTGESETZT

Hunderte von Lehrern, die in den Grund und Mittleren Schulen im Iran tätig sind, haben am 4. Oktober 2004 vor dem Erziehungsministerium in Teheran wegen Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Rechte eine Demonstration veranstaltet. In den ähnlichen Aktionen in den Provinzen Schiraz, Isfahan, Mesched, hamedan, Ahvaz und Urumiye wurden aufgefordert, dass die Lehrer, die während den vorherigen Protesten in Gewahrsamkeit genommen worden waren, freigelassen werden sollen. Dabei fielen die Plakaten auf, auf denen standen, "Lehrer benötigen keine Haft, sondern Freiheit" auf. Und in der Demonstration am 07. Oktober in Kermanschah wurde aufgefordert, dass der Generalsekretär des Lehrerbunds freigelassen werden soll.

Im Iran haben auch die Vorschullehrer und Lehrer-Anwärter in den Grund -und Mittelschulen im September Demonstrationen veranstaltet. Sie versuchten, mit Abgeordneten zusammenzukommen. Nach diesen Entwicklungen hat die Lehrer- Gruppe im Parlament, die von Abgeordnetengebildet sind, die ursprünglich Lehrer waren, versprochen, für die Lösung dieser Probleme beizutragen. Inzwischen hat der Vorsitzende der Lehrer-Gruppe im Parlament, Hamidriza Hacibabai, erklärt, dass seitens 54 Abgeordneten ein Gesuch über den Erziehungsminister abgefasst wird. Im Iran sind neben Lehrern in Grund -und Mittelschulen, auch die Lehrkräfte an den Universitäten beunruhigt. Die Lektoren haben beschlossen, bis zur Zahlung ihrer Gehälter, die angeblich nicht gezahlt worden waren, zu streiken.

Politische Beobachter haben erklärt, dass die Probleme in der Gesellschaft der Erziehern, die die politische, soziale und kulturelle Basis des Landes bildet, die Zukunft des Regimes des Landes gefährden. Sie sind der Ansicht, dass die Proteste zunehmen werden, im Falle, wenn man keine grundlegende Lösungen für diese Probleme findet.

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